Die Kinder der Utopie Die Kinder der Utopie

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Wozu dieser Film?

Warum macht es der Film DIE KINDER DER UTOPIE leicht, über Inklusion zu sprechen?

Wozu dieser Film?

Der Film ermöglicht das Erleben von Inklusion unmittelbar und auf Augenhöhe: Drei Menschen mit Behinderung und drei Menschen ohne Behinderung geben uns einen ehrlichen, sehr persönlichen und berührenden Einblick in ihre Lebensgeschichten. Der Film propagiert nichts, sondern lässt seine Protagonist*innen von ihren Erfahrungen erzählen. Er lädt ein, zuzuhören und mitzuempfinden.

Eine einzigartige Ausgangsposition ergibt sich durch den Vorgängerfilm KLASSENLEBEN, der einen zeitlichen Bogen über 12 Jahre spannt: Wie blicken die sechs jungen Erwachsenen auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück? Wie haben ihre Inklusions-Erfahrungen in der Schule sie geprägt? Vor welchen Herausforderungen stehen sie bezüglich der großen Fragen des Lebens: Beruf, Liebe, Religion, Familie, Anerkennung, Zukunft und Selbstständigkeit?

Der Coming-of-Age-Film DIE KINDER DER UTOPIE lässt die Zuschauer*innen am neuen Aufeinandertreffen der sechs Protagonist*innen teilhaben. Er beobachtet ihre Begegnungen, ihre Akzeptanz des Gegenübers, ihren selbstverständlichen Umgang miteinander: unabhängig von Begabungen, Behinderungen, beruflichem oder sozialem Status.

Inklusion wird nicht direkt im Film bewertet oder diskutiert. Der Film unternimmt auch keine institutionelle oder statistische Analyse, er unterlässt eine Positionierung für oder gegen bestimmte Inklusionskonzepte. Durch seine offene Herangehensweise ermöglicht er dem Publikum, eigene Schlüsse zu ziehen.

Der Film betreibt keine Schönfärberei, auch die schweren Seiten, die eine Behinderung haben kann, werden dargestellt: speziell im Film der Tod einer schwerbehinderten Mitschülerin.

Der Film bietet Raum zum Nachdenken insbesondere für Eltern, die vor einer Schulentscheidung für ihre Kinder stehen – unabhängig davon, ob diese mit oder ohne Behinderung leben.

Der Film kann Ängste nehmen, die momentan zum Thema Schul-Inklusion verbreitet sind: Behinderte Kinder würden nicht genügend gefördert, nichtbehinderte Schüler*innen nicht ausreichend gefordert. Alle sechs Protagonist*innen haben ihren Möglichkeiten und Interessen entsprechend ein erfolgreiches Berufsleben, studieren oder haben eine feste Anstellung.

Das globalisierte Konkurrenz- und Leistungsdenken ist der universale Horizont des Films, der deutlich über den Rahmen der Inklusion von Behinderten hinausweist. Er fasst die Frage ins Auge, wie Stärkere und Schwächere in der Gesellschaft miteinander kooperieren können. Der Film lässt uns die enorme Relevanz des sozialen Lernens gegenüber den oft überbetonten kognitiven Lernkonzepten erfahren.